Der Molchner Stolln im Schaubergwerk in Pobershau

Schaubergwerk "Molchner Stolln"

Das Schaubergwerk „Molchner Stolln“ in Pobershau ist immer einen Besuch wert. Bereits 1934 eingeweiht, gehört es zu einer der ältesten öffentlich zugänglichen Grubenanlagen im Erzgebirge.

Entstehung

Die Geschichte des Stollens geht bis in die Anfangszeit des Marienberger Silberbergbaus um 1520 zurück. Der gleichnamige Erzgang (Molchner Spat), der mit dem Stolln aufgeschlossen ist, war im 16. Jahrhundert einer der ertragreichsten im gesamten Bergbaubezirk von Marienberg. Der Besucher erlebt heute auf einem Rundgang die Ursprünglichkeit dieses jahrundertealten Bergbaus. Vorbei an einzigartigen Bruchsteinmauerungen, einem mit Wasser gefüllten Schacht, interessanten geologischen Aufschlüssen, wird darüber hinaus im Reicheltschacht die beeindruckende Technik eines Kunstgezeugs (Wasserhebetechnik aus Agricolas Zeit) funktionstüchtig vorgeführt.

Verschiedene Hohlräume, die größtenteils mit Schlägel und Eisen geschaffen wurden, verdeutlichen hervorragend die schwere Arbeit des Bergmannes. In einem ehemaligen Abbau vermittelt ein angezündetes Geleucht, mit wie wenig Licht die Bergleute früher unter Tage arbeiten mussten. Wie in einer Zeitreise gibt es im letzten Teil die moderne Technik der Wismut zu erleben, die auch in Pobershau von 1947 bis 1953 bergmännische Untersuchungsarbeiten durchführte. Durch das Schaubergwerk mit seinen Gästen lebt der Bergbau weiter.

Bildergalerie

Eingang zum Schaubergwerk Molchner Stolln in Pobershau Der enge Schacht im Schaubergwerk Das funktionsfähige Kunstgezeug im Reicheltschacht Schlägel und Eisen, die Werkzeuge des Bergmanns im Erzgebirge Gangerzbergbau im Molchner Stolln Der Silberbergbau wurde hier von einer kleinen Lampe ausgeleuchtet Nachgestalteter Schacht mit moderner Wismuttechnik Grubentelefon aus der Wismut-Bergbauzeit

Kontakt

Schaubergwerk "Molchner Stolln"
Amtsseite-Dorfstrasse 67
09496 Marienberg OT Pobershau

Tel: 03735 / 62522
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Web: www.molchner-stolln.de